Allah ist der Eine und Ewige Gott, der den Himmel und die Erde und alles, was dazwischen ist,
erschaffen hat. Er ist der Gott Adams, Noahs, Abrahams, Moses, Jesu, Muhammads und aller
anderen Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihnen).
Jede Sünde kann vergeben werden, dagegen wird die Verleugnung Allahs am Tage des
Jüngsten Gerichts nicht verziehen.
Ebenfalls
laut Qur’an haben Seine Verleugner und Widersacher eine schmerzliche Strafe zu erwarten,
auch dann, wenn sie im irdischen Leben gute Werke getan haben; denn der Unglaube ist
schwerwiegender. Allah wird am Jüngsten Tag nur die Person akzeptieren, welche nur an die eine Gottheit glaubte, alle anderen leugnete und an ausnamslos alle Propheten glaubte einschließlich des letzten Propheten Muhammed (Allahs Segen und Friede auf ihm).
Die Entscheidung den Islam anzunehmen muss völlig frei von weltlichen Zwängen
und Interessen getroffen haben; denn lt. Qur’an darf es in der Religion keinen Zwang geben.
Ferner müssen Sie sich informieren, was Islam ist und was Allah von uns Menschen verlangt.
Islam, was sprachlich soviel bedeutet wie Erlangung von Frieden durch Unterwerfung unter
Allahs Willen und Hingabe zu Ihm, ist die einzige Religion für alle Menschen durch alle
Zeiten hinweg. Diese Religion ist nicht die Religion der Araber oder Türken, sondern die derjenigen, welche sich ihr hingeben möchten.
Der Qur’an ist das wahre und bis heute reinerhaltene Gotteswort; er ist die letzte Schrift
nach vielen anderen Schriften wie der Thora und dem Evangelium. Allah hat den Schutz des
Qur’an vor Fälschung übernommen; deshalb ist der Qur’an seit mehr als 1400 Jahren so
geblieben, wie Muhammad, der Gesandte Allahs, ihn empfangen hat.
Im Qur’an steht fest, dass Allah weder zeugt noch gezeugt wurde und dass Ihm keiner
ebenbürtig ist. Er hat weder Mutter noch Söhne noch Töchter.
Jesus, Friede auf ihm, ist laut Qur’an nicht Allahs Sohn, sondern Allahs Prophet,
Gesandter und treuer Diener.
Im Qur’an werden ferner die Dreifaltigkeit und die Kreuzigung Jesu Christi entschieden
abgelehnt, denn diese stehen im Widerspruch zur Einheit und Allmacht Allahs.
Glaube ohne Taten ist toter Glaube. Unser Prophet Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm,
lehrt uns, dass Glaube allein nicht genügt, solange er nicht in Taten umgesetzt wird.
Der Qur’an lehrt uns, dass jeder Mensch für seine eigenen Taten verantwortlich ist, und dass
keiner die Sünden anderer tragen soll, daher kennt der Islam keine Erbsünde.
Im Islam gibt es weder Priester noch Päpste; daher benötigen Sie für den Übertritt zum
Islam und für die Bitte um Vergebung keinen Vermittler. An seinen Schöpfer kann sich jeder,
zu jeder Zeit und ganz allein wenden. Der Dialog zu Allah erfolgt direkt.
Auch das Glaubensbekenntnis kann jeder allein sprechen, sodass der Übertritt zum Islam keine Schwierigkeit, aber auch keine Kleinigkeit ist, da das Muslimsein mit einer großen Verantwortung verbunden ist.
Nach dem Übertritt werden alle vorangegangenen Sünden mit diesem Zeitpunkt vergeben.
Der Mensch beginnt somit ein neues Leben, so als ob er neugeboren wäre. Auch wird damit
lt. Ausspruch des Propheten Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, das Paradies im
Jenseits garantiert, wenn man aufrichtig die Gebote Allahs im Diesseits erfüllt hat.
Allah möge durch Seine Allmacht und Barmherzigkeit allen Menschen Seinen geraden Weg weisen,
und damit Seine Gnade für sie vollenden.
amin!
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