Wir suchen Zuflucht bei Allah vor den Augen, die nicht weinen, vor dem Wesen, was nicht mitfühlt, vor der Wange, die nicht errötet.
Wir suchen Zuflucht vor dem Magen, der viel isst, vor der Zunge, die viel spricht und vor dem Auge, das viel im Schlafe liegt.
Wir suchen Zuflucht vor dem Herzen, das den Verstand für ungültig erklärt, vor dem Verstand, das den Iman (den Glaube) versperrt, vor dem Gefühl, dass das Nachdenken eingehen lässt.
Wir suchen Zuflucht vor den Gedanken, die das Gefühl als nicht vorhanden betrachten, vor unbrauchbarem Wissen, vor der Freundschaft des Narren, vor der Führung des Unwissenden und vor der Herrschaft des Ungerechten.
Quelle: Mustafa Islamoglu / Rüstü Aslandur Aus dem Buch: Ratschläge an meine jungen Geschwister |