Über 30 Jahre... Islamische Gemeinde Bochum e.V.
Über 18 Nationalitäten unter einem Dach
Geschichte
Mit der Gründung der Islamischen Gemeinde Bochum e.V. im Jahre 1976 zählen wir zu der ersten eingetragenen islamischen Gemeinde in Bochum. Ca. 9 Jahre hatte die Gemeinde ihren Sitz an der Humboldtstraße, als jedoch mit der Zeit die Besucherzahl stetig wuchs, reichten diese Räumlichkeiten nicht mehr aus.
1985 beschloss man eine Kfz-Werkstatt an der Dibergstraße zu erwerben und entsprechend umzubauen. Dank dem Schaffensdrang der Mitglieder und Besucher, konnte die Immobilie komplett durch Spendensammlungen finanziert werden, sodass man mit dem im Islam verbotenen Zins nicht in Kontakt kam. Das Engagement vieler Helfer hat es bewerkstelligt diese Werkstatt in kürzester Zeit so umzubauen und zu renovieren, dass am Ende unsere Gebetsstätten entstanden sind. Viele Renovierungsarbeiten wie die Decke der Moschee, der Austausch der Teppiche, der Einbau der Bodenheizungen, der Umbau der Klassenzimmer und der Teestube haben uns bis heute begleitet.
Räumlichkeiten
Die Gemeinderäume bestehen aktuell aus einem Gebetsraum für Männer, einem Gebetsraum für Frauen, einer Bibliothek, einem Klassenraum, einer Teestube, 2 Küchen und 3 Büroräumen. Die Gebetsräume umfassen eine Gesamtgröße von ca. 800m² und bieten Platz für ca. 600 Gläubige. Die Räumlichkeiten werden nicht nur zum Beten benutzt, sie sind darüber hinaus auch ein wichtiger sozialer Treffpunkt für jede Altersgruppe.
Wofür wir stehen
Die VielFalt und Unterschiedlichkeit unserer Besucher bereichert uns und gibt uns immer neue Chancen uns zu verändern. So unterscheiden sich unsere Besucher in z.B. über 18 verschiedenen Nationalitäten, diversen Kulturhintergründen, Altersgruppierungen, Religionszweigen, Geschlechtern, Behinderungen, Hautfarben, Bildung,…
Wir setzen uns ein für die Einhaltung der eigenen Identität und der freien Ausübung der Religion.Wir unterstützen integrative Maßnahmen jeglicher Form und stehen für Integration muslimischer Frauen und Männer in die Gesellschaft. Gegen Arbeitslosigkeit, Jugendkriminalität, Zwangsehe, Gewalt, Rassismus, ..u.v.m. leisten wir Aufklärungsarbeit und unterstützen die Betroffenen.
Wir setzen uns ein für die Verständigung und den Dialog zwischen Nichtmuslimen und Muslimen. Wir wollen das Gespräch mit Leuten aus Institutionen und Organisationen. Wir laden Klassen, Studentengruppen, Vereine, Gemeinden und alle Interessierten, unabhängig von jeglichen Unterscheidungsmerkmalen ein unsere Gebetsstätten zu besuchen und somit uns und den Islam kennen zu lernen.
Womit wir uns beschäftigen:
- Unterricht Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen (auf deutsch, türkisch, arabisch)
- Freitagsgebete und Verrichtung des täglichen fünfmaligen Gebets in der Moschee
- Informationsstände
- Einladung zum Islam, Gespräche, Konvertierungen (mehr Infos)
- Interreligiöser Dialog
- Rundführungen und Vorträge für Klassen, Vereine, Gemeinden, Interessierte (mehr Infos)
- Deutschkurse und Integrationskurse
- diverse Jugendprojekte
- Tag der offenen Moschee (mehr Infos)
- Religiöse und kulturelle Feste
- Zeremonien, wie Hochzeit und Beschneidungen
- Kostenlose Essenausgabe jeden Tag im Monat Ramadan
- Hilfe und seelischer Beistand für Menschen in Not
- Krankenbesuche
- Aufklärungsseminare (Religion, Gesundheit, Soziales)
- Bastelgruppe und Krabbelgruppe
- Beteiligung an Umfragen und Interviews
Infos bezüglich einer 

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